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Wednesday, 15. april 2009 3 15 /04 /Apr. /2009 12:58
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von Christian
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Tuesday, 14. april 2009 2 14 /04 /Apr. /2009 12:03
Kurz vor dem Rückspiel der Championleague, FC Bayern vs. FC Barcelona, sorgt FCB Kapitän Mark van Bommel wieder für Diskussionen um den Verbleib Ribéry. Gegenüber einem spanischen Radiosender sagte er: "Frank möchte gerne bei Barca spielen!" Der Kapitän der Bayern, der selber 2 Jahre in Barca spielte, ergänzte: "Es wäre gut für Barca, wenn sie ihn kaufen würden. Ich rate Barca zum Kauf. Frank würde gut zu den "Katalanen" passen." Die Vorsitzenden des FCB und ein Mediensprecher stritten dies ab und begründeten das so: "Mark hat vesucht, auf spanisch zu Antworten, was ihm aber nicht gut gelungen ist." Manager Uli Hoeneß und Vorstandschef Rummenigge wollen den Vertrag mit Ribéry verlängern und sagen, Ribéry werde nicht verkauft. Auch nach der glanzlosen Niederlage, dem 4:0 gegen Barcelona, letzte Woche Mittwoch, wurde darüber spekuliert, ob Ribéry vorzeitig wechseln würde. Vermutlich wird Ribéry den Vertrag nicht erfüllen, und auch nicht verlängern. Wenn Barcelona den Bayern ein gutes Angebot macht, wird Frank Ribéry bestimmt nicht mehr zu halten sein.

von Dominik Vorderwülbecke
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Monday, 13. april 2009 1 13 /04 /Apr. /2009 12:41
Berlin. Politiker unterschiedlicher Fraktionen warnen davor, dass Rechtsextremisten Kapital aus der Krise schlagen könnten. "In Zeiten großer Unsicherheit und sozialer Nöte besteht die Gefahr, dass Neonazis mit ihren menschenverachtenden Parolen Zulauf gewinnen", sagte Grünen-Chefin Claudia Roth.


Die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth wirft der Bundesregierung Fehler beim Vorgehen gegen den Rechtsextremismus vor. Roth sagte der Nachrichtenagentur ddp, die große Koalition habe «die Weiterführung von erfolgreichen Projekten massiv erschwert». So sei «der Kampf gegen Rechtsextremismus nicht zu gewinnen». 

Roth warnte zugleich: «In Zeiten großer Unsicherheit und sozialer Nöte besteht die Gefahr, dass Neonazis mit ihren menschenverachtenden Parolen Zulauf gewinnen.» So versuche die NPD, «mit populistischen Lösungen in der Sozialpolitik Kapital aus der Krise zu schlagen». 
Roth: Verbots-Diskussion drängt NPD in die Märtyrer-Rolle 


 
 
Wirft der Bundesregierung zu wenig Engagement im Kampf gegen Rechtsextremismus vor: Grünen-Chefin Claudia Roth. Foto: ap 

Die Grünen-Vorsitzende fügte hinzu: «Außerdem bedeutet eine solche Krise natürlich auch eine massive Erschütterung des Vertrauens der Menschen in unsere Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, was die NPD schamlos auszunutzen und anzustacheln versucht.» Hier sei «die Politik in der Verantwortung, durch entschiedene und vor allem langfristig erfolgversprechende Konsequenzen Vertrauen wiederherzustellen». 

Die Grünen-Chefin fügte hinzu, die neuerliche Debatte um ein NPD-Verbotsverfahren habe «eine Schieflage: Sie gibt einer NPD in dem Moment, in dem sie sich sowohl politisch als auch mit ihren kriminellen Finanzmachenschaften selbst zerlegt, neuen Auftrieb.» Roth mahnte: «Wer den Streit unter den demokratischen Parteien um ein Verbotsverfahren in den Vordergrund stellt, attackiert nicht die NPD und ihre menschenverachtende Ideologie, sondern verhilft ihr stattdessen zur Märtyrer-Rolle und provoziert eine neue Geschlossenheit.» 

Die gegenwärtige Debatte dürfe zudem nicht davon ablenken, «dass das Hauptproblem nicht bei den Organisationen, sondern den weit verbreiteten rechtsextremen, rassistischen und antisemitischen Einstellungen in der Gesellschaft liegt». Sie seien «der eigentliche Nährboden für den organisierten Rechtsextremismus - und: sie lassen sich nicht einfach verbieten oder vom Konkursverwalter wegwischen.» 
Perfides Spiel mit den Ängsten der Menschen 


Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Sebastian Edathy (SPD), betonte in einem ddp-Interview: «Wenn das Vertrauen in die Problemlösungskompetenz der Demokratie schwindet, kann eine solche Entwicklung Humus für Rechtsextremisten und Populisten bilden.» Es kommt daher darauf an, «dass sich die demokratischen Kräfte glaubwürdig aufstellen, was ihre Fähigkeit betrifft, der Wirtschaftskrise entgegenzuwirken». 

Der SPD-Politiker fügte hinzu: «Zudem wäre es gefährlich, wenn die Menschen den grundlegenden Eindruck gewännen, dass es in unserer Gesellschaft nicht mehr gerecht zugeht. Dass Manager auch bei Misserfolg Boni und Abfindungen in Millionenhöhe einstreichen - wie es in der Vergangenheit zum Teil der Fall war - während auf der anderen Seite Menschen mit einer Vollzeitarbeit auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, ist nicht in Ordnung und auch nicht vermittelbar.» 

Auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sieht die Gefahr, dass durch die Folgen der Wirtschaftskrise Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus in Deutschland verstärkt werden könnten. Herrmann sagte ddp: «Die Geschichte lehrt uns, dass Krisenzeiten auch immer für Extremisten von links und rechts interessante Zeiten waren.» Diese «Rattenfänger» arbeiteten in schwierigen Perioden mit scheinbar eingängigen Parolen und spielten «in perfider Weise mit den Ängsten der Menschen
von Mattl Pöch
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Monday, 13. april 2009 1 13 /04 /Apr. /2009 12:38
Am Sonntag des 27. Spieltages der Bundesliga spielte Bayer 04 Leverkusen gegen den SV Werder Bremen.

Schon in der 11. Spielminute gingen die Hausherren in Führung.
Michal Kadlec flank von links in den Strafraum, Naldo will klären, köpft den Ball aber zu Kießling. Der legt den Ball quer zu Tranquillo Barnetta. Aus guten 20 Metern zieht er fast aus dem Stand ab und schießt Leverkusen in Führung.

1:0 für Leverkusen!

In der 33. Minute dann der Ausgleich.
Aron Hunt flank von der Außenlinie mustergültig an den 5 Meter Raum. Claudio Pizarro geht mit dem Kopf hin und köpft zum Ausgleich in das Tor von Rene Adler.

Zur Halbzeit steht es also 1:1!

Nach der Pause tut sich nichts besonderes mehr...

Am Ende spielen die beiden Mannschaften nur ein Unentschieden, was für die Leverkusener ein herber Rückschlag ist. Im Bezug, noch einen UEFA Cup Platz zu erreichen, wird es immer schwerer, für die Werkself.

Für Werder Bremen besteht die letzte Chance sich noch für den Internationalen Fußball qualifizieren zu können, vermutlich im DFB Pokal...

von Dominik Vorderwülbecke
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Monday, 13. april 2009 1 13 /04 /Apr. /2009 12:30
Das Training ist Grundlage für ein Forschungsprojekt, das gemeinsam von einem Wissenschaftler des Wiener Zoos und einer Biologin der Jerusalemer Universität begleitet wird.
Noch liegt das Schildkrötenmännchen mit seinem mächtigen Panzer träge am Boden seines Geheges. Dann sieht es Tierpfleger Roland Halbauer und weiß Bescheid: Die Fitness-Stunde beginnt.
Schurli wuchtet seinen 200 Kilogramm schweren Körper in die Höhe und schiebt sich mit seinem stämmigen Beinen nach vorne zum Trainingsgerät, einem Ball an einem langen Stock, den Halbauer ihm hinhält. Ein kleiner Stups mit dem Kopf gegen den Ball und der Trainer signalisiert durch ein Klicken, dass sein Handeln richtig war. Als Belohnung gibt es eine knackige Karotte. Im Zoo Schönbrunn trimmt sich Schurli mit sechs weiteren Riesenschildkröten.
Anzeige "Mit Reptilien zu trainieren, beginnt erst jetzt in vielen Zoos", erläutert Anton Weissenbacher, Zoologischer Kurator des Tiergartens Schönbrunn. Die Bewegung der Tiere bringe ein wenig Abwechslung in den tristen Zoo-Alltag. In freier Wildbahn seien die Tiere wesentlich aktiver: "Riesenschildkröten legen normalerweise kilometerweite Strecken zurück, um an Nahrung zu gelangen." Auch um sich in der Wildnis vor dem Austrocknen zu schützen und ein geeignetes Schattenplätzchen zu finden, seien sie häufig stundenlang unterwegs.

von Felix Weber
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Monday, 13. april 2009 1 13 /04 /Apr. /2009 12:22
Mogadischu. Das Geiseldrama vor Somalia ist beendet. Der US-Kapitän Richard Phillips konnte von der US-Marine aus der Gewalt der Piraten befreit werden. Er ist unverletzt. Drei der vier Piraten kamen bei dem Feuergefecht ums Leben. Phillips war fünf Tage in Piratenhand gewesen.


Fünf Tage nach seiner Entführung vor der Küste Somalias ist der US-Kapitän Richard Phillips wieder frei. Der 53-Jährige wurde am Sonntag von der US-Marine aus der Hand von Piraten gerettet, wie seine Reederei Maersk Shipping Line mitteilte. Bei der Kommandoaktion seien drei Seeräuber getötet und einer gefangengenommen worden. Dem Kapitän selbst gehe es gut, teilte die Marine später mit. Er werde jetzt auf dem Kriegsschiff «USS Boxer» medizinisch versorgt. 

US-Präsident Barack Obama pries den Mut des Geretteten. Er sei «ein Vorbild für alle Amerikaner». Nach Angaben aus Regierungskreisen hatte Obama die Rettungsaktion persönlich angeordnet. Er selbst erklärte am Sonntag, die Sicherheit von Kapitän Richard Philipps habe für ihn stets höchste Priorität gehabt. 

 


Die vier Seeräuber hatten mit ihrer Geisel seit Mittwoch in einem Rettungsboot der «Maersk Alabama» ausgeharrt, von der Phillips entführt worden war. Die das Seegebiet patrouillierende US-Marine verhinderte am Samstag, dass andere gekaperte Schiffe, darunter die deutsche «Hansa Stavanger», den bedrängten Piraten zu Hilfe kommen konnten. Auch konnten die vier Entführer angesichts der Kriegsschiffe nicht mit ihrer Geisel an Land gelangen. 
Kurzes Feuergefecht 


Dennoch hielt sich die US-Marine zunächst zurück, um das Leben des Kapitäns nicht zu gefährden. Über somalische Clanchefs wurden mit den Piraten Verhandlungen aufgenommen, die aber am Samstagabend scheiterten. Laut Gewährsleuten vor Ort hatten die USA darauf bestanden, dass die Piraten festgenommen werden müssten. Die somalischen Vermittler seien jedoch nur bereit gewesen, eine Freilassung von Phillips gegen freies Geleit für die Seeräuber auszuhandeln. 

Bei der Befreiungsaktion kam es dann offenbar doch zu einem kurzem Feuergefecht, bei dem der Kapitän nach Angaben der Marine aber unversehrt blieb. Der gefangene Pirat befand sich am Sonntagabend in US-Militärgewahrsam. Ein Beamter der Bundespolizei FBI erklärte jedoch, er werde wohl eher vor ein ziviles Strafgericht gestellt. Der Fall werde aber noch geprüft. 
Kapitän als Held gefeiert 


Die Mannschaft von Phillips brach in Jubelrufe aus, als sie von der Befreiung ihres Kapitäns hörte. Die 19 Besatzungsmitglieder des Frachters «Maersk Alabama» waren am Samstagabend sicher im kenianischen Hafen Mombasa eingetroffen. Sie feierten Phillips als Helden. «Er hat unser Leben gerettet», sagte ein Matrose. Demnach wies der Kapitän die Mannschaft bei dem Piratenüberfall an, sich in Sicherheit zu bringen und einzuschließen. Dann habe er sich den somalischen Seeräubern ergeben, um seine Männer zu retten. 

Für die Zeitung «New York Daily News» verkörpert Phillips damit «die edle Tradition von Heldentum auf hoher See». John White, ein Mitglied der Crew, sagte dem Sender CBS, Phillips habe sich bei dem Piratenüberfall anders als alle anderen Besatzungsmitglieder nicht versteckt. «Mit anderen Worten: Er hat sich den Piraten ergeben, um den Rest der Mannschaft zu schützen.» 

 
 
Weltkarte mit Angaben zur Zahl der Piratenüberfälle 2008 nach Regionen bzw. Ländern. 

Phillips stammt aus dem Neuengland-Staat Vermont, er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. 1979 machte er an der Marine-Akademie in Boston im Bundesstaat Massachusetts seinen Abschluss, seitdem fährt er zur See. Fotos zeigen einen freundlichen Mann mit Brille und grauem Bart. Angehörige, Freunde und Nachbarn beschreiben Phillips als ruhig und fleißig. 

Phillips' Ehefrau Andrea zeigte sich schon vor dem Ende des Geiseldramas optimistisch, dass ihr Mann freikommen werde. «Er ist ein intelligenter Mann», sagte Andrea Phillips. «Ich weiß, dass er da gut herauskommt.» 
Schiff wird untersucht 


Die «Maersk Alabama» soll von Spezialisten der US-Bundespolizei FBI überprüft werden. Das Schiff sei in ein Verbrechen hineingezogen worden, so dass eine Spurensicherung notwendig sei, teilte die Reederei Maersk Shipping Line im US-Staat Virginia mit. Ferner solle die 19-köpfige Besatzung detailliert vernommen werden. Deshalb dürften die Männer vorerst auch noch nicht von Bord gehen. 
Kein Zeichen von entführtem italienischen Schlepper 


Unterdessen gibt es einen Tag nach der Entführung eines italienischen Schleppers vor der Küste Somalias noch immer kein Lebenszeichen von der Besatzung. Angehörige warteten am Sonntag voller Sorge auf eine Nachricht von den 16 Besatzungsmitgliedern. An Bord der «Buccaneer» befanden sich nach Angaben der Reederei Micoperi zehn Italiener, fünf Rumänen und ein Kroate. 

Das Außenministerium in Rom erklärte, das italienische Kriegsschiff «Maestrale» habe inzwischen das Seegebiet erreicht, wo die «Buccaneer» entführt worden sei. Weitere Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt, um das Leben der Seeleute nicht zu gefährden. Der Schlepper befand sich auf dem Weg von Singapur nach Suez und zog bei dem Überfall am Samstagmorgen zwei Lastkähne. 

Die vier Franzosen hingegen, die am Freitagabend aus ihrem von Piraten entführten Segelschiff gerettet worden waren, trafen in Paris ein. Eine fünfte Geisel kam ums Leben, als französische Soldaten das Boot «Tanit» erstürmten. Drei Seeräuber wurden gefangengenommen. 

Laut dem französischen Verteidigungsminister Hervé Morin kann vorerst nicht ausgeschlossen werden, dass die tödliche Kugel auf die männliche Geisel von französischen Soldaten abgefeuert wurde. Näheres soll eine Obduktion klären. Die Witwe des Mannes, ihr gemeinsames dreijähriges Kind und zwei Freunde blieben unverletzt und kehrten jetzt nach Frankreich zurück.
von Matthias Poechinger
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